Lösung

Jordanien, Libanon und Syrien sind sich in einem einig: Die Lösung des Flüchtlingsproblems wird nicht zu Lasten ihres eigenen souveränen Territoriums geschehen.

Wenn ihr Staatschef wärt, wie würdet ihr mit so einer Flüchtlingsfrage umgehen?

Jordaniens Position zur Flüchtlingsfrage

Bereits 1.5 Mio. palästinensische Flüchtlinge leben im jordanischen Königreich. Sowohl finanziell, als auch politisch und gesellschaftlich bezeichnet man die Situation als unhaltbar und möchte daher keine weiteren Flüchtlinge aufnehmen. Jordaniens Premierminister Ali Abu al-Ragheb machte unmissverständlich klar, dass Jordanien ein Staat für all seine Bürger sei, dass Palästinenser und Jordanier Brüder seien, Mitglieder der gleichen Familie. Die Familie wohne aber in Jordanien, zu dem in anderen Ländern lebende Palästinenser nicht gehörten.

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US-Hilfsangebot für Amman

Allerdings ging auch folgendes Gerücht um: Die USA boten Jordanien an, Schulden in Höhe von 7 Mrd. Dollar zu streichen und ein Freihandelsabkommen Jordanien- USA zu bewilligen, sollten sie im Gegenzug weitere Flüchtlinge aufnehmen…
Daraufhin wurden jedoch Forderungen jordanischer Parlamentarier laut, nicht nur das Abkommen mit den USA abzuschlagen, sondern auch, eine Entschädigung für die 50 Jahre zu verlangen, in denen Jordanien palästinensische Flüchtlinge in seinen Grenzen beherbergt hatte. Gemäß dieser Forderung kam man auf eine Summe von 40 Mrd. Dollar, die die Flüchtlinge Jordanien zahlen sollten, ca. 20.000 Dollar pro Kopf also.

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